glimpses of eternity

Es ist vergeblich, vom frühen Morgen bis in die späte Nacht hart zu arbeiten, immer in Sorge, ob ihr genug zu essen habt, denn denen, die Gott lieben, gibt er es im Schlaf.
- Psalm 127, 2 -

Ich liebe Christen, die die Zeitung lesen und anschliessend über nichts anderes mehr berichten können als den bevorstehenden Weltuntergang. Börsencrashs, Arbeitslosigkeitsraten, Gewaltausbrüche. Und das alles könnte sich unmittelbar in seiner negativsten Form auf MICH auswirken!!!

Je länger man gezwungen ist, sich Untergangstheorien für die eigene kleine Welt anzuhören, umso tiefer wird die Sorgenfalte unserer Stirn. In der Tat sind alle Möglichkeiten durchaus realistisch, können sich mein Leben krallen und es so richtig fett zerstören. 

Erleichternd stellen Sorgenchristen am Ende ihres Monologs fest, dass da ja noch Gott ist. Könnte er womöglich noch irgendwie eingreifen und das grausame Schicksal abwenden? Er, der Hocherhabene, weit weg oben im Himmel.

In solchen Momenten wird mir wieder bewusst, wie einfach das Leben mit Gott eigentlich ist! Denn ich muss mich nicht erst meines Gottes besinnen. Weil durch eine konstante Beziehung mit diesem Gott mein Fokus nicht auf Umstände gerichtet ist (zumindest nicht immer...). Meine Gedanken werden optimalerweise und je länger je mehr nicht bestimmt von Ängsten, sondern von - negativ formuliert - Naivität. Ich blicke blauäugig in die Zukunft, weil ich mich darauf verlassen will, dass Gott für mein Wohl zuständig ist. 

Finanziell, gesundheitlich, psychisch... - selbst wenn ich zur Zeit soviele Apotheken von innen sehe, wie noch nie. Selbst schuld, andere Story.
Ich freue mich einfach über Gott. Über das, was er bisher tat. Gerade untenstehender Psalm (136) ist für mich das Geraderücken meines Fokus'. Nicht auf mich, meine Probleme und zukünftigen Schwierigkeiten. Sondern das Ausrichten meiner Gedanken darauf, wer Gott ist. Was er über sich und sein Handeln sagt. Und dass mein Gott für mich sorgt. Umfassend. So dass ich in dieser Fürsorge leben und immer wieder empfangen kann, womit Gott mich segnet!

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26.9.08 09:23
 


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